{"id":341,"date":"2012-03-01T19:30:53","date_gmt":"2012-03-01T19:30:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.potsdamer-juristische-gesellschaft.de\/?p=341"},"modified":"2012-10-16T13:17:37","modified_gmt":"2012-10-16T13:17:37","slug":"ein-neues-npd-verbotsverfahren-rechtsprobleme-bei-verboten-politischer-parteien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.potsdamer-juristische-gesellschaft.de\/index.php\/vortraege\/ein-neues-npd-verbotsverfahren-rechtsprobleme-bei-verboten-politischer-parteien\/","title":{"rendered":"Ein neues NPD-Verbotsverfahren &#8211; Rechtsprobleme bei Verboten politischer Parteien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Prof. Dr. Eckart Klein<\/strong><br \/>\nUniversit\u00e4t Potsdam<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Vortragsveranstaltung der Potsdamer Juristischen Gesellschaft findet am<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, den 01.03.2012, 19.30 Uhr,<\/p>\n<p>in der Bibliothek des Verwaltungsgerichts Potsdam,<br \/>\nFriedrich-Ebert-Stra\u00dfe 32, 14469 Potsdam<\/strong><\/p>\n<p>statt.<\/p>\n<p>Herr Prof. Klein f\u00fchrt wie folgt in seinen Vortrag ein: Trotz des Bekenntnisses des Grundgesetzes zur &#8222;streitbaren Demokratie&#8220; bezeichnen Parteiverbote ein fundamentales Dilemma jeder freiheitlichen Demokratie. Abgesehen von dieser Grundsatzproblematik ist zu fragen, welche konkreten positiv-rechtlichen Voraussetzungen f\u00fcr das Verbot einer politischen Partei vorliegen m\u00fcssen. Das Bundesverfassungsgericht hat den ma\u00dfgeblichen Art. 21 Abs. 2 GG insoweit bereits im Rahmen der (erfolgreichen) Verbotsverfahren gegen die SRP und KPD in den 1950er Jahren konkretisiert; gleichwohl ist manches streitig geblieben. Auch die europ\u00e4ische Einbindung der Bundesrepublik Deutschland spielt eine zunehmend wichtige Rolle.<\/p>\n<p>Die genannten Verfahren ebenso wie das gegen die NPD gef\u00fchrte und im Jahr 2003 gescheiterte Verbotsverfahren geben dar\u00fcber hinaus allen Anlass zu fragen, ob die im Gesetz \u00fcber das Bundesverfassungsgericht enthaltenen prozessualen Regeln geeignet sind, ein solches Verfahren in angemessener Zeit und mit der erforderlichen Pr\u00fcfungsintensit\u00e4t zum Abschluss zu bringen. Ist das Bundesverfassungsgericht z.B. nach seiner Zusammensetzung bef\u00e4higt, m\u00f6glicherweise h\u00f6chst schwierige Beweisaufnahmen selbst durchzuf\u00fchren? Ist das erforderliche Stimmverh\u00e4ltnisse im Gericht bei der politischen Partei nachteiligen Entscheidungen sinnvoll? W\u00fcrde das Gericht, genauer: der zust\u00e4ndige Senat, nicht durch ein derartiges Gro\u00dfverfahren lahmlegt werden, was zur Zur\u00fcckstellung anderer gleichfalls wichtiger Verfahren f\u00fchren m\u00fcsste? Diese Fragen werden ausf\u00fchrlich er\u00f6rtert.<\/p>\n<p>Zu dieser Veranstaltung lade ich Sie herzlich ein. An den Vortrag schlie\u00dft sich wie immer ein Umtrunk an, der mit einem kleinen Imbiss verbunden ist. G\u00e4ste sind zu unseren Veranstaltungen stets willkommen &#8211; bitte geben Sie diese Einladung in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>Dr. Margarete M\u00fchl-J\u00e4ckel, LL.M.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prof. Dr. Eckart Klein Universit\u00e4t Potsdam Die n\u00e4chste Vortragsveranstaltung der Potsdamer Juristischen Gesellschaft findet am Donnerstag, den 01.03.2012, 19.30 Uhr, in der Bibliothek des Verwaltungsgerichts Potsdam, Friedrich-Ebert-Stra\u00dfe 32, 14469 Potsdam statt. 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