Beitrags-Archiv für die Kategorie 'Vorträge'

Die Weimarer Reichsverfassung und ihre Bedeutung für die heutige Demokratie

Donnerstag, 13. Juni 2019 19:30

Jes Möller
Präsident des Sozialgerichts Neuruppin
Präsident a.D. des Verfassungsgerichts Brandenburg

Die nächste Vortragsveranstaltung der Potsdamer Juristischen Gesellschaft findet am

Donnerstag, den 13.06.2019, 19:30 Uhr,

in der Bibliothek des Verwaltungsgerichts Potsdam,
Friedrich-Ebert-Straße 32, 14469 Potsdam

zum Thema

„Die Weimarer Reichsverfassung und ihre Bedeutung für die heutige Demokratie“ statt.

Vor 100 Jahren, am 14. August 1919, trat die Weimarer Reichsverfassung in Kraft. Die Nationalversammlung, die auf Beschluss des revolutionären Rates der Volks beauftragten gewählt worden war, hatte sie wenige Tage zuvor verabschiedet, Reichspräsident Friedrich Ebert am 11. August 1919 unterzeichnet. Der 11. August wurde später in Weimar Nationalfeiertag. War die Verfassung wirklich ein Grund zu feiern? Trug sie nicht zur politischen Instabilität der der ersten deutschen Demokratie bei, war sie nicht sogar eine der Ursachen für das Scheitern der Weimarer Republik? Oder müssen wir sie aus heutiger Sicht stärker würdigen, wurde womöglich sogar aus dem „Trauma eine Traum“ (FAZ)? Welche Lehren zog das Grundgesetz? Und welche Einsichten können wir heute aus der in wenigen Tagen 100-jährigen Verfassung gewinnen, um unsere Demokratie zu erneuern?

Zu dieser Vortragsveranstaltung laden wir Sie herzlich ein. Nach dem Vortrag ist wie immer ein Umtrunk verbunden mit kleinem Imbiss vorgesehen.

Gäste sind zu unseren Vortragsveranstaltungen willkommen – bitte geben Sie die Einladung in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Margarete Mühl-Jäckel, LL.M. (Harvard)

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Leichter Erben und Vererben in Europa – Die EU-Erbrechts-Verordnung

Donnerstag, 11. April 2019 19:30

Dr. Dirk Engel
Rechtsanwalt in Potsdam

Die nächste Vortragsveranstaltung der Potsdamer Juristischen Gesellschaft findet am

Donnerstag, den 11.04.2019, 19:30 Uhr,

in der Bibliothek des Verwaltungsgerichts Potsdam,
Friedrich-Ebert-Straße 32, 14469 Potsdam

zum Thema

„Leichter Erben und Vererben in Europa – Die EU-Erbrechts-Verordnung“ statt.

Die steigende Zahl grenzüberschreitender Erbfälle hat zur Schaffung einer europarechtlichen Verordnung geführt, die fundamentale Änderungen für alle seit dem 17.08.2015 eingetretenen und künftig noch eintretenden Erbfälle führt, die hinsichtlich der Staatsangehörigkeit des Erblassers oder der Belegenheit seines Vermögens einen grenzüberschreitenden Bezug haben. So gibt das neue Recht das bisher In Deutschland gemäß Art. 25 EGBG6 geltende Staatsangehörigkeitsprinzip gänzlich auf und knüpft nunmehr an das Recht des Staates des gewöhnlichen Aufenthalts an, was dazu führen kann, dass sich die Erbfolge künftig nicht mehr nach einer Rechtsordnung richtet, deren selbstverständliche Geltung bei der Errichtung letztwilliger Verfügungen unterstellt worden war. Das neue Recht führt in vielen Fällen zu einer Vereinfachung bisher nur schwierig handbarer grenzüberschreitender Rechtsfälle, wirft jedoch eine Fülle neuer noch ungelöster Rechtsfragen auf.

Zu dieser Vortragsveranstaltung laden wir Sie herzlich ein. Nach dem Vortrag ist wie immer ein Umtrunk verbunden mit kleinem Imbiss vorgesehen.

Gäste sind zu unseren Vortragsveranstaltungen willkommen – bitte geben Sie die Einladung in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Margarete Mühl-Jäckel, LL.M. (Harvard)

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Kriegsverbrechen vor Gericht – Erfahrungen mit dem Jugoslawientribunal der Vereinten Nationen

Donnerstag, 28. Februar 2019 19:30

Christoph Flügge
Justizstaatssekretär a.D.
ehem. Richter am Internationalen Strafgerichtshof für das frühere Jugoslawien

Die nächste Vortragsveranstaltung der Potsdamer Juristischen Gesellschaft findet am

Donnerstag, den 28.02.2019, 19:30 Uhr,

in der Bibliothek des Verwaltungsgerichts Potsdam,
Friedrich-Ebert-Straße 32, 14469 Potsdam

zum Thema

„Kriegsverbrechen vor Gericht – Erfahrungen mit dem Jugoslawientribunal der Vereinten Nationen“ statt.

Zum Inhalt seines Vortrages hält Herr Flügge fest:

Trotz aller Schwierigkeiten darf die strafrechtliche Aufarbeitung von Kriegsverbrechen nicht unterlassen werden. Sie ist wesentliche Voraussetzung für den langen Prozess des Akzeptierens historischer Fakten und der – soweit möglich – Heilung der Wunden. Dies hat der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer seinerzeit mit dem von ihm gegen heftige Widerstände durchgesetzten Auschwitz-Prozeß in Frankfurt eindrucksvoll vorgemacht. Die Gründung und die Arbeit des Jugoslawien-Tribunals ist eine Erfolgsgeschichte, da sein eigentliches Mandat unerwarteter Weise voll erfüllt wurde und es zudem zur Gründung anderer Tribunale geführt und dem internationalen Strafrecht zu einer unglaublichen Entwicklung verholfen hat.

Zu dieser Vortragsveranstaltung laden wir Sie herzlich ein. Nach dem Vortrag ist wie immer ein Umtrunk verbunden mit kleinem Imbiss vorgesehen.

Gäste sind zu unseren Vortragsveranstaltungen willkommen – bitte geben Sie die Einladung in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Margarete Mühl-Jäckel, LL.M. (Harvard)

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Der Dienstgerichtshof der Vereinten Nationen (UNAT)

Donnerstag, 29. November 2018 19:30

Sabine Knierim
Richterin am Oberverwaltungsgericht Hamburg
Second Vice-President of UNAT

Die nächste Vortragsveranstaltung der Potsdamer Juristischen Gesellschaft findet am

Donnerstag, den 29.11.2018, 19:30 Uhr,

in der Bibliothek des Verwaltungsgerichts Potsdam,
Friedrich-Ebert-Straße 32, 14469 Potsdam

zum Thema

Der Dienstgerichtshof der Vereinten Nationen (UNAT) statt.

Frau Knierim wird das interne Justizsystem der Vereinten Nationen und die Rolle des Dienstgerichtshofs darstellen sowie aus der Alltagspraxis berichten.

Zu dieser Vortragsveranstaltung laden wir Sie herzlich ein. Nach dem Vortrag ist wie immer ein Umtrunk verbunden mit kleinem Imbiss vorgesehen.

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Mit freundlichen Grüßen

Dr. Margarete Mühl-Jäckel, LL.M. (Harvard)

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70 Jahre Israelisch – Arabischer Konflikt: Die Angst vor dem Frieden

Donnerstag, 27. September 2018 19:30

Prof. Dr. Moshe Zimmermann
Professor em., Hebräische Universität, Jerusalem;
derzeit Humboldt Fellow am Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin

Die nächste Vortragsveranstaltung der Potsdamer Juristischen Gesellschaft findet am

Donnerstag, den 27.09.2018, 19:30 Uhr,

in der Bibliothek des Verwaltungsgerichts Potsdam,
Friedrich-Ebert-Straße 32, 14469 Potsdam

zum Thema

„70 Jahre Israelisch – Arabischer Konflikt: Die Angst vor dem Frieden“ statt.

Die UN entschied sich im Jahr 1947 für die Gründung von zwei Staaten im damaligen britischen Mandatsgebiet Palästina. 1948 entstand der Staat Israel, nicht aber der vorhergesehene arabische Staat Palästina. Der arabisch-israelische Konflikt verschärfte sich 1967 weiter, als Israel im 6-Tage Krieg auch die Westbank eroberte. 1993 kam es, als der kalte Krieg zu Ende ging, zum Osloer Abkommen zwischen Israel und Palästina.

Und doch, auch 25 Jahre später kam es noch nicht zum erhofften Frieden zwischen Israel und Palästina. Eher ist Israel darauf bedacht, nun auch mit Hilfe des Gesetzes, alle palästinensischen Gebiete außerhalb des Kernlandes Israel an Israel anzuschließen, was einen Frieden im Nahen Osten noch unrealistischer als bisher macht. Das gefährdet auch die demokratische Struktur des Landes: Die Regierung bemüht sich um eine ethnozentrische Gesetzgebung und um die Umstrukturierung der Justiz.

Zu dieser Vortragsveranstaltung laden wir Sie herzlich ein. Nach dem Vortrag ist wie immer ein Umtrunk verbunden mit kleinem Imbiss vorgesehen.

Gäste sind zu unseren Vortragsveranstaltungen willkommen – bitte geben Sie die Einladung in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Margarete Mühl-Jäckel, LL.M. (Harvard)

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